Burnout

«Leistung ist Alles und trotzdem stimmt etwas nicht mit mir und ich habe Körpersymptome.»
«Dein Körper braucht Ruhe und Entspannung, um wieder in Balance zu kommen.»
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Wussten sie?

  • Bisher existieren weder eine verbindliche Definition noch ein valides, allgemein gültiges differenzial-diagnostisches Instrument für das Burnout-Syndrom
  • Es ist bis heute keine anerkannte Krankheit nach ICD-10. Das ist zum Teil auch der Grund für ein zu schnelles Labeling auf Depression.
  • Die Persönlichkeitsfaktoren haben einen Einfluss auf Burnout, insbesondere der Narzissmus.
  • Das Burnout-Syndrom wurde bereits im Alten Testament beschrieben.

Erste Schritte:

  • Hol dir jetzt professionelle Hilfe, denn nur mit Erholung, Auszeit, Urlaub undVeränderung im Aussen ist es nicht gemacht.
  • Burnout-Selbsttest, angelehnt an das Maslach Burnout Inventar.
  • Lerne «nein» zu sagen.
  • Weg vom Perfektionismus.
  • Auf Dich selbst achten.
  • Sport und Bewegung in der freien Natur.

Möglicher Ansatz in der Beratung:

  • Die aktuelle Lebenssituation auf allen Ebenen durchleuchten und mit dem Körper wieder ganzheitlich in eine Balance kommen.
  • Deinen Handlungsentspannungskreislauf wieder in Balance bringen.

Was ist ein Burnout (gem.DGPPN)**

  • Es wird als Folge längerfristiger Arbeitsüberforderung betrachtet, welche sich in vegetative Stresssymptome und Erschöpfung äussert, mehrere Wochen bis Monate anhält und sich durch kurze Erholungsphasen nicht mehr regeneriert; es ist der Zustand der totalen Erschöpfung.
  • Es ist ein Risikozustand für eine spätere psychische oder körperliche Erkrankung(z.B.Depression).
  • Burnout kann, muss aber nicht, in eine Depression münden.

Symptome:

  • Emotionale Erschöpfung, Zynismus, Distanzierung, Depersonalisation und verringerteArbeitsleistung.

Abgrenzung von Burnout zu Depression:

Wie würdest Du diese Fragen beantworten?

  • Was würdest Du tun, wenn Du nicht so erschöpft wärst?
    Burnoutler»hat 100 Pläne, während der Depressive nur noch die Schultern zuckt.
  • Warum gehst Du nicht mehr unter Leute?
    «Burnoutler»ist einfach zu müde, während der Depressive keine Lust hat, Schamgefühle hat oder es ihm nichts mehr sagt.
  • Warum bist Du körperlich nicht mehr aktiv?
    «Burnoutler» würde gerne, ermüdet aber zu rasch, während dem Depressiven alles zu viel ist und er sich nicht motivieren kann.
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