Burnout

«Leistung ist Alles und trotzdem stimmt etwas nicht mit mir und ich habe Körpersymptome.»
«Dein Körper braucht Ruhe und Entspannung, um wieder in Balance zu kommen.»
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Wussten sie?

  • Burnout hat in ICD 11 eine eigene Klassifikation. Es ist ein Syndrom, das als Folge von chronischem Stress am Arbeitsplatz konzeptualisiert wird, der nicht erfolgreich bewältigt wurde. Es ist durch drei Dimensionen gekennzeichnet: 1) Gefühle der Energieerschöpfung oder Erschöpfung 2) Erhöhte mentale Distanz zur Arbeit oder Gefühle von Negativismus oder Zynismus in Bezug auf die Arbeit 3) Ein Gefühl der Ineffektivität und des Mangels an Leistung. Burnout bezieht sich speziell auf Phänomene im beruflichen Kontext und sollte nicht zur Beschreibung von Erfahrungen in anderen Lebensbereichen verwendet werden.

Erste Schritte:

  • Hol dir jetzt professionelle Hilfe, denn nur mit Erholung, Auszeit, Urlaub undVeränderung im Aussen ist es nicht gemacht.
  • Burnout-Selbsttest, angelehnt an das Maslach Burnout Inventar.
  • Lerne «nein» zu sagen.
  • Weg vom Perfektionismus.
  • Auf Dich selbst achten.
  • Sport und Bewegung in der freien Natur.

Möglicher Ansatz in der Beratung:

  • Die aktuelle Lebenssituation auf allen Ebenen durchleuchten und mit dem Körper wieder ganzheitlich in eine Balance kommen.
  • Deinen Handlungsentspannungskreislauf wieder in Balance bringen.

Was ist ein Burnout (gem.DGPPN)**

  • Es wird als Folge längerfristiger Arbeitsüberforderung betrachtet, welche sich in vegetative Stresssymptome und Erschöpfung äussert, mehrere Wochen bis Monate anhält und sich durch kurze Erholungsphasen nicht mehr regeneriert; es ist der Zustand der totalen Erschöpfung.
  • Es ist ein Risikozustand für eine spätere psychische oder körperliche Erkrankung(z.B.Depression).
  • Burnout kann, muss aber nicht, in eine Depression münden.

Symptome:

  • Emotionale Erschöpfung, Zynismus, Distanzierung, Depersonalisation und verringerte Arbeitsleistung.

Abgrenzung von Burnout zu Depression:

Wie würdest Du diese Fragen beantworten?

  • Was würdest Du tun, wenn Du nicht so erschöpft wärst?
    Burnoutler»hat 100 Pläne, während der Depressive nur noch die Schultern zuckt.
  • Warum gehst Du nicht mehr unter Leute?
    «Burnoutler»ist einfach zu müde, während der Depressive keine Lust hat, Schamgefühle hat oder es ihm nichts mehr sagt.
  • Warum bist Du körperlich nicht mehr aktiv?
    «Burnoutler» würde gerne, ermüdet aber zu rasch, während dem Depressiven alles zu viel ist und er sich nicht motivieren kann.
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